Sterbeammen und Sterbegefährten sind dazu ausgebildet; Menschen in Krisensituationen zu begleiten und ihnen eine neue Hoffnung auf Weiterdenken und Weiterhandeln zu vermitteln. Dass dazu ein fester Stand im eigenen Leben notwendig ist, liegt auf der Hand.


   Eine handfeste Lebenskrise stellt dabei immer den Sinn des Lebens (und des Sterbens) 
in Frage. Deshalb werden Sterbeammen und Sterbegefährten auch dann gerufen,
 wenn es Probleme in einem Abschiedsprozess gibt.
 Probleme im Abschied können sowohl bei Sterbenden, als auch bei denen
 entstehen, die Begleiten (Nahestehende, Angehörige).
   Sterbeammen und Sterbegefährten arbeiten frei von jeder Institution
 oder Konfession. Drei wesentliche Stränge kennzeichnen die Ausbildung und
 die Arbeit von Sterbeammen und Sterbegefährten:
1.) die Entwicklung eines geistig völlig freibleibenden Weltbildes
2.) die Verwandlung von Problemen und Ängsten ohne Medikamente (medikamentenfreie Anxiolyse)
3.) die Arbeit mit Bildern und Geschichten nach Claudia Cardinal und der Umgang mit Symbolsprache
   
(Original Definition, nach Claudia Cardinal)